SaQura Crypto Inventory
Wann läuft Ihr wichtigstes Zertifikat ab — und welche Verschlüsselung knackt der Quantencomputer?
Seit März 2026 sind neue TLS-Zertifikate auf 200 Tage begrenzt, ab März 2027 auf 100 — wer von Hand verlängert, verlängert bald viermal so oft, und ein einziges vergessenes Zertifikat legt Shop, Portal oder Schnittstelle still. SaQura Crypto Inventory zeigt Ihnen an einem Tag, welche Zertifikate und welche Verschlüsselung wo laufen, wann sie ablaufen — und was davon durch Quantencomputer unsicher wird. Die App läuft ohne Installation auf Ihrem eigenen Rechner, liest nur und sendet nichts nach außen.
Pakete & Preise
Pro
Bestandsaufnahme & laufende Readiness im ganzen Unternehmen
- Vollständiger Scan: Quellcode, Abhängigkeiten, Schlüsseldateien, Netzwerk (TLS/SSH) & Zertifikate
- Verständlicher Bericht (PDF) + technische Inventarliste (CBOM)
- Versiegelte Berichte — nachträgliche Änderungen sind offline nachweisbar
- Verlauf & Audit-Zeitleiste: Fortschritt messen und belegen
- Ein Gesamtbericht über alle Bereiche und Standorte
- Geführter Fragebogen für Systeme ohne Code-Zugriff
- Support per E-Mail
- Für Unternehmen bis 249 Mitarbeitende (im Verbund gezählt)
Enterprise
Ab 250 Mitarbeitenden
- Alles aus Pro
- Konzernweite Lizenz
- Individuelle Konditionen
Preise netto, ggf. zzgl. USt. · Jahreslizenz · Bezahlung in Ihrer Währung.
SaQura Crypto Inventory für Ihr System
Eigenständige App — keine Installation, kein Node.js nötig.
Systemvoraussetzungen: keine — die App ist eigenständig (Windows 10/11 · macOS 12 oder neuer · Linux x86-64/ARM64).
Die Laufzeiten sinken in festen Stufen
seit 15. März 2026
ab 15. März 2027
ab 15. März 2029
Die maximale Laufzeit öffentlich vertrauenswürdiger TLS-Zertifikate sinkt per Branchenbeschluss in festen Stufen. Manuelles Verlängern skaliert damit nicht mehr — zuerst braucht es den Überblick, dann die Automatisierung.
Und NIS2 verlangt den Nachweis
Das NIS2-Umsetzungsgesetz ist seit Dezember 2025 in Kraft. Betroffene Unternehmen müssen dokumentierte Konzepte für den Einsatz von Kryptografie vorweisen — und ein solches Konzept beginnt mit der Frage, welche Verschlüsselung und welche Zertifikate überhaupt im Einsatz sind. Genau diese Antwort liefert der Bericht: als verständliches PDF fürs Management und als technische Inventarliste (CBOM) für den Prüfer.
Was die App macht — einfach erklärt
Fast jede Software verschlüsselt Daten — aber kaum jemand weiß, wo welches Zertifikat abläuft und welches Verfahren wo steckt. Die App erstellt eine Inventarliste: alle Zertifikate mit Ablaufdaten, alle eingesetzte Verschlüsselung — und dazu, was davon durch kommende Quantencomputer unsicher wird und in welcher Reihenfolge getauscht werden sollte. Verständlich fürs Management, detailliert genug für die Technik.
In drei Schritten zum Überblick
1 · Scannen
App starten — sie prüft Quellcode, Netzwerk & Zertifikate. Nur lesend, nichts wird verändert.
2 · Bericht
Ein verständlicher Report mit Ampel: was sicher ist und was nicht — als PDF speicherbar.
3 · Fahrplan
Priorisierte Schritte zur quantensicheren Umstellung — umsetzbar mit SaQura.
Selbst einbauen — oder einbauen lassen
Der Fahrplan zeigt, was zu tun ist. Umsetzen können Sie ihn selbst: Pakete und Dokumentation liegen offen, Ihr Team baut SaQura direkt in Ihre Systeme ein. Sie möchten es lieber abgeben? Dann übernehmen wir die Umsetzung — von der ersten Integration bis zur abgeschlossenen Umstellung. Die Bestandsaufnahme ist dabei inbegriffen. Sagen Sie uns, was bei Ihnen läuft, und Sie erhalten ein festes Angebot.
Umsetzung anfragenFür wen
Für Unternehmen, die belegen müssen, wo sie bei der Quanten-Sicherheit stehen — etwa für BSI, NIS2 oder DSGVO. Keine Vorkenntnisse nötig: App laden, starten, fertigen Bericht erhalten.
Für alle Pakete gilt
- Eigenständige App für Windows, macOS & Linux — keine Installation, kein Node.js nötig
- Bericht & App in Deutsch, Englisch und Japanisch
- Läuft komplett lokal und nur lesend — Ihre Daten verlassen das Gerät nicht
- Jahreslizenz inklusive Updates — der Erkennungsstand ist versioniert und folgt NIST/BSI
Der Bericht zeigt, welche Zertifikate bald ablaufen und wo noch von Hand verlängert wird. Auf Wunsch richten wir die automatische Verlängerung anschließend zum festen Preis bei Ihnen ein — die Pakete und den Ablauf finden Sie auf der Zertifikate-Seite.
Zur Zertifikate-Seite →Häufige Fragen
Warum eine Jahreslizenz, wenn die Bestandsaufnahme einmalig ist?
Weil eine Krypto-Bestandsaufnahme in der Praxis kein einmaliges Foto ist, sondern ein bewegliches Ziel: Code, Abhängigkeiten, TLS-/SSH-Konfigurationen und Zertifikate ändern sich laufend, und die Umstellung auf quantensichere Verfahren ist ein mehrjähriger Prozess. Der eigentliche Nutzen liegt darin, den Fortschritt über die Zeit zu verfolgen — nach größeren Releases, quartalsweise oder vor einem Audit erneut zu scannen. Zur Jahreslizenz gehören außerdem laufende Updates, damit die Erkennung dem Stand der Standards (NIST/BSI) sowie neuen Verfahren, Formaten und Systemumgebungen folgt. Prüfungen für BSI, NIS2 oder DSGVO (Stand der Technik) setzen ohnehin eine aktuelle Bestandsaufnahme voraus.
Wie belege ich gegenüber Prüfern, dass ein Bericht unverändert ist?
Jeder Scan versiegelt seine Ergebnisse: Die App schreibt zu Bericht und Daten eine Prüfdatei mit Prüfsummen, gebunden an Ihre Lizenz. Mit dem mitgelieferten Prüfbefehl lässt sich offline nachweisen, dass seit dem Scan nichts verändert wurde — jede nachträgliche Änderung fällt auf. Im Bericht stehen dazu Scan-ID, Programmversion und der Stand der Erkennungsregeln, sodass nachvollziehbar bleibt, welcher Regelstand einen Befund erzeugt hat. Das ist ein technischer Manipulationsnachweis, keine Zertifizierung.
Bereit für Ihre Bestandsaufnahme?
Sie sind unsicher, welches Paket passt? Wir zeigen Ihnen einen Beispiel-Bericht und beraten Sie. Enterprise planen wir individuell.
Kontakt aufnehmenLaufzeit-Stufen gemäß Beschluss des CA/Browser Forum (Ballot SC-081v3, April 2025): max. 200 Tage seit 15.03.2026, 100 Tage ab 15.03.2027, 47 Tage ab 15.03.2029; betrifft öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate. NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft seit Dezember 2025; Art. 21 Abs. 2 lit. h NIS2-RL nennt Konzepte und Verfahren für Kryptografie und ggf. Verschlüsselung.