SaQura

SaQura Crypto Inventory

Wann läuft Ihr wichtigstes Zertifikat ab — und welche Verschlüsselung knackt der Quantencomputer?

Seit März 2026 sind neue TLS-Zertifikate auf 200 Tage begrenzt, ab März 2027 auf 100 — wer von Hand verlängert, verlängert bald viermal so oft, und ein einziges vergessenes Zertifikat legt Shop, Portal oder Schnittstelle still. SaQura Crypto Inventory zeigt Ihnen, welche Zertifikate und welche Verschlüsselung wo laufen, wann sie ablaufen — und was davon durch Quantencomputer unsicher wird. Die App läuft ohne Installation auf Ihrem eigenen Rechner, liest nur und sendet nichts nach außen.

Pakete & Preise

Pro

5.900 €/ Jahr

Bestandsaufnahme & laufende Readiness im ganzen Unternehmen

  • Scan von Quellcode, Abhängigkeiten, Schlüsseldateien, Netzwerk (TLS/SSH) & Zertifikaten
  • Ganze Netze als Ziel (Subnetze, Adressbereiche) und die Zertifikatsspeicher von Windows, macOS & Linux
  • Modul KI-Anbindungen: MCP-Server, Rechte und Klartext-Schlüssel der KI-Clients als Inventar — im Umfang enthalten
  • Verständlicher Bericht (PDF) + technische Inventarliste (CBOM)
  • Versiegelte Berichte — nachträgliche Änderungen sind offline nachweisbar
  • Verlauf & Audit-Zeitleiste: Fortschritt messen und belegen
  • Ein Gesamtbericht über alle Bereiche und Standorte
  • Geführter Fragebogen für Systeme ohne Code-Zugriff
  • Support per E-Mail
  • Für Unternehmen bis 249 Mitarbeitende (im Verbund gezählt)
Anfragen

Enterprise

Auf Anfrage

Ab 250 Mitarbeitenden

  • Alles aus Pro
  • Konzernweite Lizenz
  • Individuelle Konditionen
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Preise netto, ggf. zzgl. USt. · Jahreslizenz · Bezahlung in Ihrer Währung.

SaQura Crypto Inventory für Ihr System

Eigenständige App — keine Installation, kein Node.js nötig.

macOS

.dmg · Apple Silicon & Intel · notarisiert

Herunterladen

Windows

.zip · 64-Bit

Herunterladen

Linux

.tar.gz · ARM64 & x86-64

Herunterladen

Systemvoraussetzungen: keine — die App ist eigenständig (Windows 10/11 · macOS 12 oder neuer · Linux x86-64/ARM64).

Version 1.5.2 · SHA-256-Prüfsummen zum Abgleich Ihres Downloads: SHA256SUMS.txt

Die Laufzeiten sinken in festen Stufen

200 Tage

seit 15. März 2026

100 Tage

ab 15. März 2027

47 Tage

ab 15. März 2029

Die maximale Laufzeit öffentlich vertrauenswürdiger TLS-Zertifikate sinkt per Branchenbeschluss in festen Stufen. Manuelles Verlängern skaliert damit nicht mehr — zuerst braucht es den Überblick, dann die Automatisierung.

Und NIS2 verlangt den Nachweis

Das NIS2-Umsetzungsgesetz ist seit Dezember 2025 in Kraft. Betroffene Unternehmen müssen dokumentierte Konzepte für den Einsatz von Kryptografie vorweisen — und ein solches Konzept beginnt mit der Frage, welche Verschlüsselung und welche Zertifikate überhaupt im Einsatz sind. Genau diese Antwort liefert der Bericht: als verständliches PDF fürs Management und als technische Inventarliste (CBOM) für den Prüfer.

Was die App macht — einfach erklärt

Fast jede Software verschlüsselt Daten — aber kaum jemand weiß, wo welches Zertifikat abläuft und welches Verfahren wo steckt. Die App erstellt eine Inventarliste: die Zertifikate Ihrer angegebenen Server mit Ablaufdaten, die Verschlüsselung in Ihrem Quellcode und dessen Abhängigkeiten — und dazu, was davon durch kommende Quantencomputer unsicher wird und in welcher Reihenfolge getauscht werden sollte. Verständlich fürs Management, detailliert genug für die Technik. Seit Version 1.5.0 findet die App zusätzlich die KI-Anbindungen: welche Programme mit KI sprechen, welche MCP-Server angebunden sind, mit welchen Rechten und mit welchen Schlüsseln.

Modul KI-Anbindungen — sehen, was Ihre KI-Werkzeuge dürfen

SaQura Crypto Inventory findet die KI-Anbindungen in Ihrer Firma — welche Programme mit KI sprechen, welche MCP-Server angebunden sind, mit welchen Rechten und mit welchen Schlüsseln — und legt sie als Inventar in denselben versiegelten Bericht wie Ihre Krypto-Bestandsaufnahme.

Inventar statt Vermutung.

Je Client die konfigurierten MCP-Server: Startbefehl oder Adresse, Herkunft, Version gepinnt oder nicht, Umgebungsvariablen (nur Namen), Transport.

Rechte auf einen Blick.

Weist auf Konfigurationen hin, die Dateisystem-Wurzel, Shell, Datenbank-Schreibzugang, Cloud-Konten oder Browser für KI-Clients öffnen — und auf Auto-Freigabe von Werkzeugaufrufen.

Schlüssel ohne Preisgabe.

Findet API-Schlüssel von KI-Anbietern in Klartext-Konfigurationen. Im Bericht steht nur der Fundort und ein Fingerabdruck, nie der Schlüssel.

Was geprüft wird: Claude Desktop, Claude Code, Cursor, VS Code, Windsurf, Cline, Codex, Continue sowie die Agent-Frameworks LangChain, OpenAI Agents SDK und LlamaIndex. Die Erfassung läuft vollständig bei Ihnen — read-only und ohne Netzverbindung. Die optionale Probe (--ai-probe) startet zusätzlich die lokalen MCP-Server und fragt deren Werkzeugliste ab; Server, die über einen Paketmanager starten, können dabei nachgeladen werden.

Read-only · keine Daten verlassen Ihre Systeme. Das Modul inventarisiert Konfigurationen der unterstützten KI-Clients; es überwacht keinen Laufzeitverkehr, blockiert nichts und ersetzt keine Prüfung der Server selbst. Hinweise aus Beschreibungsmustern sind Prüfaufträge, keine Befunde. Kein Zertifizierungs-Nachweis, keine Zusicherung der Konformität.

In drei Schritten zum Überblick

1 · Scannen

App starten — sie prüft Quellcode, Netzwerk & Zertifikate, auf Wunsch auch ganze Subnetze, die Zertifikatsspeicher des Systems und KI-Anbindungen. Nur lesend, nichts wird verändert.

2 · Bericht

Ein verständlicher Report mit Ampel: was sicher ist und was nicht — als PDF speicherbar.

3 · Fahrplan

Priorisierte Schritte zur quantensicheren Umstellung — umsetzbar mit SaQura.

Selbst einbauen — oder einbauen lassen

Der Fahrplan zeigt, was zu tun ist. Umsetzen können Sie ihn selbst: Pakete und Dokumentation liegen offen, Ihr Team baut SaQura direkt in Ihre Systeme ein. Sie möchten es lieber abgeben? Dann übernehmen wir die Umsetzung — von der ersten Integration bis zur abgeschlossenen Umstellung. Die Bestandsaufnahme ist dabei inbegriffen. Sagen Sie uns, was bei Ihnen läuft, und Sie erhalten ein festes Angebot.

Umsetzung anfragen

Für wen

Für Unternehmen, die belegen müssen, wo sie bei der Quanten-Sicherheit stehen — etwa für BSI, NIS2 oder DSGVO. Keine Vorkenntnisse nötig: App laden, starten, fertigen Bericht erhalten.

Für alle Pakete gilt

  • Eigenständige App für Windows, macOS & Linux — keine Installation, kein Node.js nötig
  • Bericht & App in Deutsch, Englisch und Japanisch
  • Läuft komplett lokal und nur lesend — Ihre Daten verlassen das Gerät nicht
  • Jahreslizenz inklusive Updates — der Erkennungsstand ist versioniert und folgt NIST/BSI
  • KI-Anbindungen ohne Aufpreis: dieselbe Lizenz, derselbe versiegelte Bericht

Der Bericht zeigt, welche Zertifikate bald ablaufen und wo noch von Hand verlängert wird. Auf Wunsch richten wir die automatische Verlängerung anschließend zum festen Preis bei Ihnen ein — die Pakete und den Ablauf finden Sie auf der Zertifikate-Seite.

Zur Zertifikate-Seite →

Häufige Fragen

Warum eine Jahreslizenz, wenn die Bestandsaufnahme einmalig ist?

Weil eine Krypto-Bestandsaufnahme in der Praxis kein einmaliges Foto ist, sondern ein bewegliches Ziel: Code, Abhängigkeiten, TLS-/SSH-Endpunkte und Zertifikate ändern sich laufend, und die Umstellung auf quantensichere Verfahren ist ein mehrjähriger Prozess. Der eigentliche Nutzen liegt darin, den Fortschritt über die Zeit zu verfolgen — nach größeren Releases, quartalsweise oder vor einem Audit erneut zu scannen. Zur Jahreslizenz gehören außerdem laufende Updates, damit die Erkennung dem Stand der Standards (NIST/BSI) sowie neuen Verfahren, Formaten und Systemumgebungen folgt. Prüfungen für BSI, NIS2 oder DSGVO (Stand der Technik) setzen ohnehin eine aktuelle Bestandsaufnahme voraus.

Wie belege ich gegenüber Prüfern, dass ein Bericht unverändert ist?

Jeder Scan versiegelt seine Ergebnisse: Die App schreibt zu Bericht und Daten eine Prüfdatei mit Prüfsummen, gebunden an Ihre Lizenz. Mit dem mitgelieferten Prüfbefehl lässt sich offline nachweisen, dass seit dem Scan nichts verändert wurde — jede nachträgliche Änderung fällt auf. Im Bericht stehen dazu Scan-ID, Programmversion und der Stand der Erkennungsregeln, sodass nachvollziehbar bleibt, welcher Regelstand einen Befund erzeugt hat. Das ist ein technischer Manipulationsnachweis, keine Zertifizierung.

Kann ich ganze Netze statt einzelner Hosts prüfen?

Ja. Die Zieldatei nimmt Subnetze (z. B. /24) und Adressbereiche; das Programm prüft jede Adresse mit denselben TLS- und SSH-Tests, lässt Netz- und Broadcast-Adresse aus und hält eine Obergrenze von 4.096 Prüfzielen je Lauf ein, die Sie bewusst anheben können. Reicht der Rechner für sehr große Netze nicht aus, weist der Bericht die nicht geprüften Ziele aus, statt sie als nicht erreichbar zu führen. Bitte nur Netze prüfen, für die Sie berechtigt sind.

Liest die App private Schlüssel aus dem Zertifikatsspeicher?

Nein. Sie liest aus den Speichern von Windows, macOS und Linux ausschließlich Zertifikate — nur lesend, nichts wird exportiert. Bericht und Inventarliste nennen zu jedem Zertifikat, aus welchem Speicher es stammt. Dass kein Schlüsselmaterial in die Ergebnisse gelangt, prüft ein Negativtest mit echtem Schlüssel im Speicher.

Bereit für Ihre Bestandsaufnahme?

Sie sind unsicher, welches Paket passt? Wir zeigen Ihnen einen Beispiel-Bericht und beraten Sie. Enterprise planen wir individuell.

Kontakt aufnehmen

Laufzeit-Stufen gemäß Beschluss des CA/Browser Forum (Ballot SC-081v3, April 2025): max. 200 Tage seit 15.03.2026, 100 Tage ab 15.03.2027, 47 Tage ab 15.03.2029; betrifft öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate. NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft seit Dezember 2025; Art. 21 Abs. 2 lit. h NIS2-RL nennt Konzepte und Verfahren für Kryptografie und ggf. Verschlüsselung.